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über mich

Berufsfotograf und somit Mitglied der Innung der Berufsfotografen

Mit der Fotografie beschäftige ich mich schon seit der Jugend, damals mit einer analogen Spiegelreflexkamera die ich von meinem Vater öfters mal ausgeliehen habe.

2006 habe ich mich dem digitalen Zeitalter geöffnet und eine CANON 350D zugelegt.

2009 kam dann der Umstieg auf das Vollformat, eine CANON EOS 5D. Seitdem erweitert sich das Equipment rasant, ein Ende nicht in Sicht.

2010 ist das Jahr in dem die Anschaffung einer CANON EOS 1D Mark II erfolgt ist, eine tolle Profikamera für Sportfotografie und andere schnell bewegte Motive. 

2011 wurde das Equipment mit der EOS 5D Mark II, einer portablen Studioblitzanlage (Akkubetrieb und somit überall einsetzbar) und einem mobilen Fotostudio erweitert.

 

 

über thomas gmeiner PHOTOGRAPHY: Vernissagerede von Silvia Benzer (Landtagsabgeordnete und Direktorin der Volksschule Mähdle, Wolfurt - 2010)

Lieber Thomas, sehr geehrte Damen und Herren!

Als mich Thomas letzte Woche bat, die Vernissagerede für seine Fotoausstellung

IN CONCERT zu halten, habe ich ihm sehr gerne zugesagt.  Er meinte jedoch, es sollen nicht mehr als 5 Sätze sein, das müsse reichen.

Ich muss zugeben, mit dieser Auflage war ich etwas überfordert, denn in nur 5 Sätzen kann man deine Person und deine Arbeit nicht vorstellen.

Viele Worte haben noch nie ein künstlerisches Werk vollendet – und viele Worte können nicht den direkten Kontakt mit einem Menschen ersetzen, um ihn in seiner gesamten Persönlichkeit und Größe zu erahnen.

Gestatten sie mir daher, nicht mit vielen Worten, aber mit meinen eigenen Worten, ihnen den Fotografen, den Künstler und den Mensch THOMAS GMEINER vorzustellen.

Auf die einzelnen Fotografien der Musiker IN CONCERT wird Thomas Gmeiner persönlich eingehen und durch die Ausstellung führen.

Schon seit mehreren Jahren darf ich Thomas auf seinem künstlerischen Weg begleiten.

Sei dies nun seine Malerei, die Arbeiten mit Holz oder seine Präsentationen auf seiner eigenen homepage, aber auch auf der homepage von Vereinen, immer wieder waren Fotografien dabei

       von seiner Heimatstadt Dornbirn – Häuser, Stimmungsbilder, versteckte idyllische Winkel,

       von Objekten – Autos und Straßen aber auch Pflanzen und Tiere, und auch

        Portraits von Personen – seine Kollegen vom Zollsportverein waren ihm immer wieder Modell.

Seine Fotografien fanden regen Anklang und er wurde immer wieder darauf angesprochen, erste Anfragen im privaten Rahmen kamen auf ihn zu.

Im Alter von 36 Jahren schließlich tauchte Thomas Gmeiner in die Welt der digitalen Fotografie ein.

Er trat dem Fotoclub bei und immer mehr und mit einer wachsenden Begeisterung erzählte er von unterschiedlichsten Kameras, Objektiven, Fotoshootings und vor allem den Möglichkeiten der digitalen Fotografie.

Als eher „Nicht-Fotograf“ – bin eher der Konsument als der Produzent - hörte ich mir seine Ausführungen an – da dachte ich mir:

Nun ist er angekommen!

Er hatte Feuer gefangen, kniete sich in die Technik, in die Arbeit und in die Ausbildung hinein, nahm an Wettbewerben teil  - und –

schaffte es innerhalb kurzer Zeit durch die Innung der Fotografen als Quereinsteiger im März 2011 zum Berufsfotografen ernannt zu werden.

Seit dem sich Thomas nun Berufsfotograf nennen darf, beschäftigt er sich speziell mit der Konzertfotografie, die Fotografie von Personen (Baby, Kinder, Schwangere, Hochzeiten, Aktfotografie) und die Architekturfotografie.

Die heutige Ausstellung IN CONCERT, die er den Musikern widmete, ist inzwischen seine 4. Fotoausstellung.

Schon viele Größen aus der internationalen Musikszene hat Thomas vor seine Linse bekommen.

Seine Fotos, die er beim New Orleans Festival in Bregenz schoss – es befinden sich auch welche in der heutigen Ausstellung - fanden solchen Anklang, dass der Musiker Garry Brown sie für das Cover seiner neuen CD verwendet.

Innerhalb kürzester Zeit hat sich Thomas in der Szene einen Namen gemacht und ich bin überzeugt davon, dass wir seine Fotografien bald auch in unterschiedlichsten Zeitschriften bewundern können.

Als eher der Fotokonsument und Betrachter stellte ich mir die Frage warum war es gerade die Fotografie, die Thomas so fasziniert in ihren Bann zog?

Fragen holen etwas ans Licht, provozieren die Beschäftigung, den Einspruch, den Widerspruch, aber auch den Zuspruch.

Lange Zeit war der Kunstcharakter der Fotografie umstritten, wurde diese nur als technisches Verfahren betrachtet. So formulierte der Kunsttheoretiker Karl Pawek  noch 1963 in seinem Buch „Das optische Zeitalter“ gar ziemlich überspitzt:

„Der Künstler erschafft die Wirklichkeit, der Fotograf sieht sie.“

Sogar Fotografen selbst wollten die Fotografie nicht als Kunstform, sondern als Handwerk betrachtet wissen.

Inzwischen ist die Fotografie längst eine anerkannte Kunstform und ich wage zu behaupten, dass Thomas Gmeiner beides beherrscht – das Handwerk und die Kunstform 

Er hat das Talent, im „richtigen“ Moment den Auslöser zu drücken, den besonderen Moment einzufangen und festzuhalten.

Trotz der unzähligen Möglichkeiten steht bei Thomas das unverfälschte Foto im Vordergrund. Das originale Foto wird von ihm digital verfeinert – aber nicht mit den verfügbaren technischen Möglichkeiten verändert.

Das ist es, was die Fotografien von Thomas auszeichnen.

Ein heißer Tipp also für alle, die gerne am Kunstmarkt mitreden möchten: Daran – an dieser Originalität – erkennen sie einen „echten Gmeiner“!

Beim Betrachten der Fotografien – vielleicht blickte ich auch manchmal durch sie hindurch – entdeckte ich für mich, was Thomas in seiner Fotografie gefunden hat, was er durch seine Art zu Fotografien zeigen und sagen kann: Ich bin nur der, der ich schon immer war.

Ich wünsche Ihnen, verehrtes Publikum, eine spannende Entdeckungsreise durch die Ausstellung – angeregt durch die Fotografien, besser gesagt durch die Kunstwerke, aber auch im persönlichen Gespräch mit Thomas Gmeiner beim anschließenden Rundgang mit ihm.

Und ich wünsche dir, lieber Thomas, jenen Beifall und jene Anerkennung, die dir für deine großartige und leidenschaftliche Arbeit gebührt.

 

 

über thomas gmeiner PHOTOGRAPHY: Text, Judy Luu (Model und fotografiert von thomas gmeiner photography)

Thomas Gmeiner ist ein ambitionierter Fotograf aus Vorarlberg. Hier aufgewachsen und schon früh seine Leidenschaft für die Fotografie entdeckt, lebt er nach wie vor im schönen Ländle. Zunächst war die Fotografie nur ein Hobby, doch im März dieses Jahres hat er erfolgreich die Prüfung zum Berufsfotografen abgelegt. Somit kann er sich, ab sofort, noch mehr seiner Liebe zur Fotografie widmen.

Nicht nur People (Angefangen bei süßen Babies und Kindern bis hin zu tätowierte Pin Ups), sondern auch Naturaufnahmen und vor allem Eventfotografie und Architektur sind seine Stärken. Konzerte, Sportevents – Thomas drückt genau im richtigen Moment ab. Er versteht es, die ganz speziellen  Augenblicke festzuhalten.

Bilder zu schaffen, die voller Leidenschaft sind… Bilder, die Geschichten erzählen, die zum Nachdenken anregen. Thomas hatte schon einige Größen der Musikindustrie vor seiner Linse – Wolfgang Ambros, Konstantin Wecker, Ludwig Hirsch und die Flying Pickets, um nur einige Namen zu nennen. Außerdem wurden Bilder von ihm als CD Cover verwendet, nachdem sie von einem Grafiker überarbeitet wurden.

„Locker – witzig – angenehm“ sind nur einige seiner positiven Eigenschaften, die Models nennen, welche mit ihm bereits gearbeitet haben. Es wird viel gelacht und Thomas ist mit vollem Einsatz dabei.

Da ich selbst schon mit ihm gearbeitet habe, kann ich das nur bestätigen – die Atmosphäre ist entspannt und Thomas erklärt genau, wie er sich seine Bilder vorstellt und wie sie auch zustande kommen. Das ist besonders für AnfängerInnen sehr angenehm und hilfreich.

Seine Bilder sind kontrastreich und ein gekonntes Zusammenspiel von Lichteinstellung und Nachbearbeitung am Computer machen seine Kunstwerke aus. Gekonnt umrahmt widmet er sich vor allem High Key und schwarz weiß Fotos. Vor allem aber sieht man beim Betrachten seiner Bilder, dass er es gerne macht und mit vollem Eifer bei der Sache ist.